Geschäftsentwicklung
der Mitgliedssparkassen
Auch 2025 haben sich die Sparkassen in Hessen und Thüringen mit einem wachsenden Kundengeschäft, solider Ertragskraft und verlässlicher Nähe in einem anspruchsvollen Umfeld bewährt.
Kreditwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Geldpolitik
Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihre geldpolitische Lockerung in der ersten Jahreshälfte 2025 fort und reagierte damit auf die weiter nachlassende Inflation im Euroraum. Bis Juni senkte sie in vier Schritten den Hauptrefinanzierungssatz auf 2,15 %, den Spitzenrefinanzierungssatz auf 2,40 % und den Einlagesatz auf 2,00 %. In der zweiten Jahreshälfte ging die EZB angesichts stabiler Inflationsaussichten in eine abwartende Haltung über und beließ die Leitzinsen bis zum Jahresende unverändert. Parallel dazu setzte die EZB die Rückführung ihrer Wertpapierbestände aus dem Programm zum Ankauf von Vermögenswerten (Asset Purchase Programme, APP) und dem Pandemie-Notfallankaufprogramm (Pandemic Emergency Purchase Programme, PEPP) fort, wodurch sich die Bilanzsumme der EZB sukzessive verringerte.
Die Inflationsrate im Euroraum bewegte sich 2025 überwiegend nahe dem mittelfristigen Zielwert der EZB von 2,0 %. Nach 2,5 % zu Jahresbeginn ging sie bis zum Jahresende auf 2,0 % zurück. Der Rückgang war vor allem auf niedrigere Energiepreise zurückzuführen, während Dienstleistungen weiterhin als Preistreiber wirkten. Die Wachstumsrate der Geldmenge M3 im Euroraum verringerte sich im Jahresverlauf von 3,7 % im Januar auf 2,8 % im Dezember und blieb damit unter dem von der EZB als mit Preisstabilität vereinbar angesehenen Referenzwert von 4,5 %. Ausschlaggebend hierfür waren eine verhaltene Kreditvergabe sowie die fortgesetzte Reduktion der EZB-Bilanz.
Wirtschaftliche Entwicklung
Im Jahr 2025 verzeichnete Deutschland nach zwei Rezessionsjahren wieder ein leichtes Wachstum. Allerdings blieb die Erholung angesichts anhaltender handelspolitischer Unsicherheiten, geopolitischer Spannungen und struktureller Schwächen deutlich hinter den Erwartungen zurück. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % (2024: -0,5 %). Verwendungsseitig stiegen die privaten Konsumausgaben infolge des realen Anstiegs der verfügbaren Einkommen weiter an (+1,3 %; 2024: +0,5 %) und trugen maßgeblich zum Wachstum bei. Auch der staatliche Konsum erhöhte sich (+1,5 %; 2024: +2,6 %) und stabilisierte die Inlandsnachfrage. Demgegenüber blieben die Bruttoanlageinvestitionen schwach (-0,2 %; 2024: -3,3 %). Sowohl die Ausrüstungsinvestitionen (-1,6 %; 2024: -5,4 %) als auch die Bauinvestitionen (-0,8 %; 2024: -3,4 %) gingen zurück. Bei den Ausrüstungsinvestitionen belasteten insbesondere zunehmende Konkurrenz auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiepreise und unsichere wirtschaftlichen Aussichten. Die Bauinvestitionen litten weiterhin unter hohen Bau- und Finanzierungskosten. Im Außenhandel standen steigenden Importen (+3,1 %; 2024: -0,6 %) rückläufige Exporte (-0,9 %; 2024: -2,1 %) gegenüber, sodass der Außenbeitrag (Saldo aus Export und Import) das BIP-Wachstum dämpfte. Das staatliche Finanzierungsdefizit lag 2025 bei 119,2 Mrd. EUR (2024: -115,3 Mrd. EUR) bzw. 2,7 % (2024: -2,7 %) des BIP. Damit blieb die Defizitquote weiterhin unterhalb der 3 %-Grenze des Stabilitäts- und Wachstumspakts.
Geld- und Kapitalmarkt
Trotz eines herausfordernden politischen und wirtschaftlichen Umfelds entwickelten sich die Aktienmärkte 2025 insgesamt positiv. Der Deutsche Aktienindex DAX kletterte am 9.10.2025 auf ein neues Allzeithoch von 24.611 Punkten. Das Jahr beendete der DAX bei 24.490 Punkten, was einem kräftigen Plus von 23,0 % entspricht (2024: +18,8 %). Damit setzte der DAX seinen Aufwärtstrend fort und verzeichnete den dritten Jahreszuwachs in Folge. Die Zinsstrukturkurve am deutschen Rentenmarkt ist 2025 steiler geworden. Die geldpolitische Lockerung führte zu sinkenden Renditen bei kurzlaufenden Staatsanleihen, während die Renditen langfristiger Papiere – insbesondere durch die wachsende Staatsverschuldung – zulegten. Die Rendite für Anleihen der öffentlichen Hand mit einer Restlaufzeit von über 9 bis einschließlich 10 Jahren startete mit 2,40 % in das Jahr und erreichte am 22.12.2025 mit 2,96 % ihren Jahreshöchststand. Zum Jahresende lag sie bei 2,91 % und damit um 0,48 %-Punkte höher als Ende 2024 (2,43 %). Anleger erhielten damit zwar eine positive Nominalverzinsung für festverzinsliche Wertpapiere und Bankeinlagen, nach Berücksichtigung der Inflation blieb die Realverzinsung jedoch nahe null oder sogar negativ. Für Anleger gab es somit kaum Alternativen zu Aktien. Am Geldmarkt, an dem Banken unbesichert ihren kurzfristigen Liquiditätsbedarf decken, ging der 3-Monats-EURIBOR in 2025 aufgrund der Zinssenkungen der EZB von 2,74 % auf 2,03 % zurück.
Bestands- und
Ertragsentwicklung
Das bilanzielle Geschäft der Sparkassen in Hessen und Thüringen entwickelte sich trotz der beschriebenen herausfordernden Rahmenbedingungen insgesamt positiv. Maßgeblich hierfür waren insbesondere die Zuwächse im Kundengeschäft und im eigenen Wertpapierbestand. Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag leicht über dem Vorjahresniveau.
Die zusammengefasste Bilanzsumme der zum Stichtag noch 47 Sparkassen in Hessen und Thüringen stieg 2025 um 2,1 % (2024: 1,6 %) bzw. 3,2 Mrd. EUR auf 157,7 Mrd. EUR. Dabei erhöhte sich die Bilanzsumme der 31 hessischen Sparkassen um 1,8 % bzw. 2,2 Mrd. EUR auf 126,8 Mrd. EUR und die der 16 Thüringer Sparkassen sogar um 3,5 % bzw. 1,0 Mrd. EUR auf 30,9 Mrd. EUR.
Kreditgeschäft
Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen legte das Kreditgeschäft 2025 weiter zu. Das Darlehensneugeschäft war mit 13,4 Mrd. EUR um 8,8 % höher als im Vorjahr (2024: 12,3 Mrd. EUR). Der Kreditbestand stieg moderat um 1,4 % (2024: +1,3 %) bzw. 1,3 Mrd. EUR auf 95,8 Mrd. EUR. Bei den hessischen Sparkassen erhöhte sich das Kreditvolumen um 1,6 % bzw. 1,3 Mrd. EUR auf 81,3 Mrd. EUR, während es bei den Thüringer Sparkassen um 0,1 % bzw. 10 Mio. EUR auf 14,6 Mrd. EUR leicht zurückging. Gefragt waren ausschließlich langfristige Kredite (+2,3 % bzw. +1,9 Mrd. EUR), die ein Volumen von 86,4 Mrd. EUR und einen Anteil von 90,2 % am Kreditbestand erreichten. Dagegen nahmen sowohl die Bestände der mittelfristigen (-8,8 % bzw. -0,6 Mrd. EUR) als auch der kurzfristigen Kredite (-2,1 % bzw. -0,1 Mrd. EUR) ab.
Zwar erhöhten sich die Kreditbestände über alle Kundensegmente hinweg, doch die stärksten Wachstumsimpulse kamen aus dem Kreditgeschäft mit Privatpersonen und öffentlichen Haushalten. Der Rückgang der Investitionen in Deutschland bremste hingegen das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen. Dennoch stieg das Darlehensneugeschäft mit Firmenkunden gegenüber dem Vorjahr um 6,5 % auf 7,2 Mrd. EUR (2024: 6,8 Mrd. EUR). Das Kreditvolumen stieg leicht um 0,3 % (2024: +1,1 %) bzw. 0,2 Mrd. EUR auf 48,9 Mrd. EUR. Der Zuwachs resultierte aus den gewerblichen Wohnungsbaukrediten, die gegenüber dem Vorjahr weiterzulegten (+3,5 % bzw. +0,6 Mrd. EUR auf 19,2 Mrd. EUR). Die Unternehmenskredite ohne Wohnungsbau gingen hingegen zurück (-1,6 % bzw. -0,5 Mrd. EUR auf 29,8 Mrd. EUR). Nach Laufzeiten differenziert resultierte der Zuwachs im Firmenkundengeschäft ausschließlich aus der Ausweitung der langfristigen Kredite (+2,2 % bzw. +0,9 Mrd. EUR auf 41,6 Mrd. EUR).
Im Kreditgeschäft mit Privatpersonen belief sich das Darlehensneugeschäft auf 4,9 Mrd. EUR und lag damit um 13,3 % über dem Vorjahreswert (2024: 4,4 Mrd. EUR). Der Kreditbestand stieg um 1,7 % (2024: +0,1 %) bzw. 0,7 Mrd. EUR auf 39,6 Mrd. EUR. Darunter legten die Wohnungsbaukredite weiter zu (+1,6 % bzw. +0,6 Mrd. EUR auf 36,3 Mrd. EUR) und machten Ende 2025 91,8 % der Privatkundenkredite aus. Auch die Konsumentenkredite verzeichneten ein Plus und beendeten damit ihren langjährigen Abwärtstrend (+3,2 % bzw. +0,1 Mrd. EUR auf 3,3 Mrd. EUR).
Angesichts der angespannten Finanzlage vieler Kommunen zog das Kreditgeschäft mit öffentlichen Haushalten 2025 erneut kräftig an. Die Bestände stiegen um 14,2 % (2024: +17,1 %) bzw. 0,6 Mrd. EUR auf 5,0 Mrd. EUR.
Einlagengeschäft
Im Jahr 2025 stieg das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte in Deutschland weniger stark als die Konsumausgaben, sodass die Sparquote auf 10,3 % sank (2024: 11,2 %). Damit lag sie wieder in etwa auf dem durchschnittlichen Niveau der Zeit vor der Corona-Pandemie. Dennoch erhöhten sich die Kundeneinlagen der Sparkassen in Hessen und Thüringen um 2,4 % (2024: +2,3 %) bzw. 3,0 Mrd. EUR auf 127,1 Mrd. EUR. In Hessen nahmen die Einlagen um 2,2 % bzw. 2,2 Mrd. EUR auf 101,5 Mrd. EUR zu, in Thüringen stiegen sie sogar um 3,3 % bzw. 0,8 Mrd. EUR auf 25,7 Mrd. EUR. Nach Kundengruppen differenziert stammten die Mittelzuflüsse überwiegend von Privatpersonen, aber auch von Unternehmen, während öffentliche Haushalte angesichts höherer Ausgaben Mittel abzogen. Bei den Einlagearten profitierten vor allem die „Täglich fälligen Gelder“ vom Ende des Zinssenkungszyklus der EZB. Sie legten um 6,4 % bzw. 5,4 Mrd. EUR auf 91,1 Mrd. EUR zu, wodurch ihr Anteil an den Kundeneinlagen auf 71,6 % stieg (2024: 69,0 %). Auch die Eigenemissionen verbuchten Mittelzuflüsse (+1,7 % bzw. +0,2 Mrd. EUR auf 10,9 Mrd. EUR), allerdings in deutlich geringerem Umfang als im Vorjahr. Rückläufig entwickelten sich hingegen die Termingelder (-15,5 % bzw. -1,8 Mrd. EUR auf 9,8 Mrd. EUR) sowie die Spareinlagen (-5,2 % bzw. -0,8 Mrd. EUR auf 15,4 Mrd. EUR). Der Anteil der Spareinlagen an den Kundeneinlagen fiel damit auf ein Rekordtief von 12,1 % (2024: 13,1 %).
Der bilanzielle und bilanzneutrale Geldvermögenszuwachs der Sparkassenkunden in Hessen und Thüringen belief sich 2025 auf 5,1 Mrd. EUR und war damit deutlich höher als in 2024 (3,8 Mrd. EUR). Der Schwerpunkt der Geldvermögensbildung lag bei den bilanziellen Kundeneinlagen, die knapp 60 % des gesamten Zuwachses ausmachten. Zugleich entwickelte sich auch das bilanzneutrale Kundenwertpapiergeschäft positiv und leistete einen spürbaren Beitrag zur Geldvermögensbildung. Der Nettoabsatz an Wertpapieren fremder Emittenten war mit 2,1 Mrd. EUR mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr (2024: 1,0 Mrd. EUR). Besonders stark nachgefragt waren Investmentfondsanteile (2.193 Mio. EUR; 2024: 1.279 Mio. EUR). In geringerem Umfang flossen zudem Mittel in festverzinsliche Wertpapiere (+147 Mio. EUR; 2024: -35 Mio. EUR), während es bei „Aktien und Optionsscheine“ (-245 Mio. EUR; 2024: -213 Mio. EUR) zu Nettoabflüssen kam. Die Umsätze im Kundenwertpapiergeschäft stiegen um 25,0 % auf 25,8 Mrd. EUR, wobei die Wertpapierkäufe (+28,7 % auf 14,0 Mrd. EUR) stärker zulegten als die Verkäufe (+20,9 % auf 11,9 Mrd. EUR).
Eigen- und Interbankengeschäft
Die Sparkassen in Hessen und Thüringen erhöhten 2025 ihre Wertpapiereigenanlagen deutlich um 8,5 % (2024: +7,0 %) bzw. 2,8 Mrd. EUR auf 36,3 Mrd. EUR. Dabei wurden fast ausschließlich „Anleihen und Schuldverschreibungen“ (+12,2 % bzw. +2,7 Mrd. EUR auf 24,9 Mrd. EUR) erworben. Folglich stieg der Bilanzanteil der Wertpapiere im Eigenbestand auf 23,0 % (2024: 21,7 %).
Im Interbankengeschäft nahmen die Verbindlichkeiten gegenüber Banken (MFIs) um 6,0 % (2024: -12,3 %) bzw. 0,6 Mrd. EUR auf 9,9 Mrd. EUR weiter ab. Auch die Kredite an Banken (MFIs) gingen erneut zurück und verringerten sich um 3,7 % (2024: -5,2 %) bzw. 0,7 Mrd. EUR auf 18,9 Mrd. EUR. Folglich fiel der Bilanzanteil des Interbankengeschäfts aktivseitig von 12,7 % (Ende 2024) auf 12,0 % und passivseitig von 6,8 % (Ende 2024) auf 6,3 %.
Ertragslage und Eigenmittel
Die Sparkassen in Hessen und Thüringen erzielten beim Betriebsergebnis vor Bewertung im Jahr 2025 eine leichte Verbesserung (+1,0 %; 2024: +2,7 %). Hauptanteil hieran hatte das Zinsgeschäft. Der Zinsüberschuss stieg um 3,3 % bzw. 93 Mio. EUR auf gut 2,9 Mrd. EUR. Einen weiteren Ertragszuwachs lieferte das Provisionsgeschäft. Mit 1,1 Mrd. EUR lag der Provisionsüberschuss um 65 Mio. EUR bzw. 6,3 % über dem Vorjahreswert. Den Ertragssteigerungen stand kostenseitig eine Erhöhung beim Verwaltungsaufwand um 141 Mio. EUR bzw. 6,3 % auf rund 2,4 Mrd. EUR gegenüber. Sowohl der Personalaufwand (+77 Mio. EUR) als auch der Sachaufwand (+64 Mio. EUR) ließen die Kostenseite anwachsen. Unter Hinzurechnung der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen verbesserte sich das Betriebsergebnis vor Bewertung per saldo um 17 Mio. EUR und betrug wie im Vorjahr rund 1,7 Mrd. EUR. Die Cost-Income-Ratio als Verhältnis von Verwaltungsaufwand zu der Summe aus dem Zins-, Provisions- und dem sonstigen betrieblichen Ergebnis erhöhte sich dabei von 57,5 % auf 58,7 %.
Nach Bewertung und vor Dotierung der Vorsorgereserven übertraf das Betriebsergebnis im Berichtsjahr mit 1,5 Mrd. EUR ebenfalls leicht den Vorjahreswert (+9 Mio. EUR). Beim Kreditgeschäft stieg der Abschreibungsbedarf zwar an, blieb aber weiterhin auf einem moderaten Niveau (221 Mio. EUR nach 158 Mio. EUR in 2024). Hinzu kamen geringere Abschreibungen bei den Wertpapieren (23 Mio. EUR nach 42 Mio. EUR in 2024) und Zuschreibungen beim sonstigen Bewertungsergebnis (31 Mio. EUR).
Abzüglich der Steuerzahlungen in Höhe von 434 Mio. EUR und der Zuführungen zu den Reserven lag das Jahresergebnis mit 246 Mio. EUR um 8,4 % unter dem Vorjahreswert.
Die regulatorischen Anforderungen an die Ausstattung mit Eigenmitteln wurden auch 2025 mehr als erfüllt. Die Gesamtkapitalquote betrug für die Sparkassen in Hessen und Thüringen 19,3 %, die Kernkapitalquote 18,3 %. Die Eigenmittel umfassten Ende 2025 insgesamt 16,1 Mrd. EUR und waren damit um 4,5 % höher als im Vorjahr. Davon entfielen 15,3 Mrd. EUR auf das Kernkapital.
Ausblick
Auch 2026 bleiben die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anspruchsvoll, und die Konjunkturaussichten für Deutschland gedämpft. Der Konflikt im Nahen Osten und steigende Ölpreise haben die Wachstumsprognosen nach unten gedrückt. Zusätzlich belastet die erratische US-Politik das globale Umfeld.
Die Prognosen bleiben daher mit erheblichen Abwärtsrisiken behaftet. Unwägbarkeiten und Risiken ergeben sich in erster Linie aus (1) einer möglichen Verschärfung geopolitischer Konflikte, (2) eskalierenden Handelsstreitigkeiten, (3) anhaltend hohen Energiepreisen und Inflation, (4) einer schwächeren Weltkonjunktur, (5) Konsumzurückhaltung, (6) strukturellen Problemen sowie (7) dem Fachkräftemangel. Chancen ergeben sich vor allem dann, wenn sich die geopolitische Lage stabilisiert, der Konsum anzieht und die Bundesregierung entschlossen gegen strukturelle Hemmnisse vorgeht.
Trotz des herausfordernden Umfelds dürfte die Geschäfts- und Ertragsentwicklung der Sparkassen 2026 stabil bleiben. Die regionale Verankerung, solide Kapitalbasis und robuste Einlagenstruktur bieten weiterhin ein verlässliches Fundament.